Dunkli Nacht
(Nyffenegger, 2007)

De Mond tuet nöd schiine
D’Nacht isch so dunkel
D’Sterne tüend nöd lüüchte
D’Nacht isch so dunkel

Schwarzi Wulche
Ziehnd über de Himmel
D’Erde brennt
Ich weiss nöd wieso

E Zigüünerin im Wald
E Glaschugle i de Hand
Sie hets scho immer gwüsst
Sie hets scho immer gseit

De Nordpol schmiltzt
S’Wasser stiigt
D’Sunne brennt
D’Wälder au

De Mond tuet nöd schiine
D’Nacht isch so dunkel
D’Sterne tüend nöd lüüchte
D’Nacht isch so dunkel

De Penner i de Gass
Er isch am verrecke
S’Wasser i dere Stadt
Stinkt verdammt nach Pisse

D’Ratte vermehret sich
Es isch e riiise Plag
Mer gseht sie überall
Sie frässet alles kahl

De Mond tuet nöd schiine
D’Nacht isch so dunkel
D’Sterne tüend nöd lüüchte
D’Nacht isch so dunkel
Schwarzi Wulche
Ziehnd über de Himmel
D’Erde brennt
Ich weiss nöd wieso
De Nordpol schmiltzt
S’Wasser stiigt
D’Sunne brennt
D’Wälder au

E Zigüünerin im Wald
E Glaschugle i de Hand
Sie hets scho immer gwüsst
Sie hets scho immer gseit

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